Strategische Beschaffung - unkompliziert implementiert

Die Beschaffung ist eine der betrieblichen Grundfunktionen. Ihr Gegenstand ist die Gewinnung und Bereitstellung von Produktionsfaktoren (Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe) für die Erfüllung der Unternehmenszwecke.

Beschaffung ist eine betriebliche Funktion. Unter Beschaffung im weiteren Sinne versteht man die Beschaffung von Personal, Kapital, Betriebsmittel, Werkstoffen und Informationen. Während die Beschaffung von Personal der Personalwirtschaft, die Beschaffung von Informationen im Wesentlichen von der Informatik und dem Controlling geleistet wird, ist die Beschaffung von Betriebsmitteln und Werkstoffen dem Einkauf zugeordnet.

Man spricht hier von Beschaffung im engeren Sinne.

Die Beschaffung im engeren Sinne umfasst sämtliche Tätigkeiten, die darauf gerichtet sind, einem Unternehmen die benötgten, aber nicht selbst erstellten Objekte verfügbar zu machen. Der zentrale Bestandteil des Beschaffens liegt darin, die erforderlichen Objekte im Hinblick auf ausreichende Mengen, günstigsten Zeitpunkt und niedrigste Kosten zu bekommen. Kosten werden zum einen durch einen Preis für ein bestimmtes Objekt gebildet, zum anderen durch das Beschaffen selbst (Total Cost of Ownership, TCO)

Strategische Beschaffung zieht im Rahmen der Kostenminimierung beide Aspekte mit in die Betrachtung ein. Neben der Bereitstellung eines marktüblichen, günstigen Preises für ein Gut sollen die Beschaffungskosten als Costdriver möglichst reduziert werden. Strategische Beschaffung unterstützt die Geschäfts- und Einkaufsleitung großer Industrieunternehmen europaweit mit einem Volumen ab 1 Mio. Euro und kann hier ein Saving von durchschnittlich 10% des Gesamtvolumens bereits im ersten Jahr erzielen. Neben der Kostenorientierung wächst zunehmend eine Umweltorientierung hin zu Produkten, die eine geringere Belastung für die Umwelt bedeuten.